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Spülmittel ohne Plastik

Spülmittel ohne Plastik
HYDROPHIL: Gemeinsam

Spülmittel ohne Plastik konnte man bis vor kurzem nur im Unverpackt-Laden kaufen. Inzwischen gibt es immer mehr Alternativen jenseits der Plastikflasche. Denn die gute alte Putzseife erfährt ein Comeback. Damit kann man auch Geschirr spülen.

Daneben gibt es noch weitere gute Lösungen und Kompromisse – von der Großpackung bis zum selbstgemachten Spüli. Alle Ideen findest du in diesem Artikel.

Spülseife & festes Spülmittel

Schon gewusst? Spülmittel ohne Plastik gibt es und zwar in fester Form. Eine Waschseife, bzw. Putz- und Spülseife erfüllt den gleichen Zweck wie flüssiges Spülmittel und schont die Umwelt.

Die Kernseife von Hello Simple eignet sich hervorragend als festes Spülmittel. Es handelt sich praktisch um Spüli, dem das Wasser entzogen wurde. Dadurch ist er hochkonzentriert und plastikfrei, funktioniert aber genau so gut.

Ob Spülseife oder festes Spülmittel, es reicht aus, die angefeuchtete Geschirrspülbürste oder einen nassen Schwamm drüber zu reiben. So entsteht genug Schaum, um das Geschirr wie gewohnt zu spülen.


Spülmittel in Großpackungen

Selber machen oder festes Spülmittel kommen für dich nicht in Frage? Dann kannst du mit einer Großpackung trotzdem Plastik reduzieren.

Spülmittel im Kanister

Wer viel Spülmittel verbraucht und dabei Plastik sparen möchte, kann sich online direkt einen Kanister davon bestellen. Die gibt es zum Beispiel von Ecover, Sonett und Klar.

Vor dem Umstieg zur Großpackung sollte man jedoch sicher sein, dass man mit der Qualität wirklich glücklich wird. Daher kauft man sich am besten erst eine kleine Flasche zum Testen.

Spülmittel in der Bag-in-Box

Eine noch plastik-ärmere Alternative zum Kanister haben Sodasan entwickelt. Die von Wein und Saft bekannten Bag-in-Box Verpackungen sind als 5 Liter Gebinde erhältlich. Damit könnt Ihr je nach Produkt bis zu 95% Plastikmüll sparen.


Spülmittel ohne Plastik selber herstellen

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Mit den richtigen Zutaten und Anleitungen kann man im Handumdrehen selbst Spülmittel herstellen.

Hello Simple: DIY-Spülmittel

Die Zero Waste-Putzbox von Hello Simple ermöglicht dir mit Hilfe von biologisch abbaubaren Zutaten und erprobten Anleitungen deine eigenen plastikfreien Reiniger und auch Spülmittel selbst herzustellen.

Mit enthalten sind Zitronensäure, Natron, Waschsoda und Kernseife. Mit einem ätherischen Öl kommt optional noch etwas Duft hinzu.

5% Rabatt auf alle DIY-Boxen bei Hello Simple

Mit dem Code hellosimple-rabatt-5 erhältst du einen kleinen Rabatt auf die DIY-Boxen, mit denen du Putzmittel, Waschmittel, Bodybutter und Deocreme selbst herstellen kannst. Du kannst ihn auf hellosimple.de einlösen.

Sauberkasten: Spülmittel selber machen

Auch Sauberkasten hilft dabei, im Handumdrehen ein DIY-Profi zu werden. Mit dem Baukastensystem aus Essig, Natron und Kernseife kannst du auch Spülmittel und weitere Reinigungsmittel verpackungsfrei anmischen. Durch die mitgelieferten Anleitungen, Mischgefäße und Flaschen kann man direkt loslegen.


Spülmittel ohne Plastik bei DM Österreich

In Österreich hat man sogar bei DM die Möglichkeit, Spülmittel und Waschmittel abzufüllen. Was als kleiner Testlauf gestartet ist, macht jetzt Schule. Nun gibt es bereits über 20 Abfüllstationen in österreichischen DM-Filialen. Noch mehr Geschäfte haben bereits Interesse an dem Konzept angemeldet. Was für eine tolle Entwicklung! Da kann man als Deutscher nur neidisch zuschauen.


In welche Pumpflasche fülle ich mein Spülmittel?

Ob du dein Spülmittel ohne Plastik selbst anmischst, es vom Kanister zuhause oder im Unverpackt-Laden zapfst, am Abfüllen kommt man (fast) nicht vorbei.

Passende Pumpflaschen habe ich im Artikel Seifenspender ohne Plastik vorgestellt. Diese kann man natürlich auch für Spülmittel verwenden. Es ist aber gar nicht unbedingt nötig, spezielle Flaschen zu kaufen. Glasflaschen wie die von ChariTea lassen sich wunderbar upcyceln.

Dank eines universellen Pumpkopfs, den man auch auf große Glasflaschen aufbringen kann, muss man sich außerdem seltener bevorraten.


Sind Flaschen aus Altplastik (Recyclat) eine Lösung?

Wer trotzdem zur normalen Packungsgrößen tendiert oder schnell zu DM geht, lässt sich vielleicht von Marken wie Frosch oder Seepje locken. Diese werben mit recyceltem Plastik. Solche Gemische aus recyceltem Plastik und Plastik auf Pflanzenbasis sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch keine perfekte Lösung.

Es wird somit kein neues Plastik auf Erdölbasis erzeugt und das Plastik bleibt in einem Wertstoffkreislauf. Es entsteht also kein Müll – Plastik wird als Ressource betrachtet und weiterverarbeitet. Das ist wünschenswert, funktioniert aber nur, wenn sich Unternehmen im großen Stil beteiligen. Denn dann wird Recycling lukrativer als die Option, Müll einfach zu verbrennen oder nach Asien zu verkaufen.

Im Moment beträgt die Recyclingquote von Kunststoff höchstens 15%. Das meiste wird also nicht weiter verwertet. Deswegen kann man durchaus die Position vertreten, dass man als Verbraucher Produkte in Altplastik kaufen sollte. Auf diese Weise würde der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft deutlich gemacht werden, dass sich die Aufbereitung von Altplastik sehr wohl wirtschaftlich lohnen kann. Dann würde auch seitens der Unternehmen stärker an Verwendungsmöglichkeiten und grünen Alternativen geforscht werden.

Bei ökologischen Herstellern wie Frosch ist das bereits der Fall. Sie bieten Spülmittel in Altplastik-Flaschen an und haben eine Forschungs-Initiative gestartet, an der sich auch andere Unternehmen beteiligen können. Weitere nachhaltige Firmen wie Claro, Ecover, Almawin, Klar und Sodasan bieten ebenfalls Spülmittel in Flaschen aus Recyclat an. Klicke auf die Marken für mehr Informationen.

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