Spülmittel plastikfrei

Spülmittel ohne Plastik

Spülen

Spülmittel ohne Plastik ist ein heikles Thema. Herkömmliche Mittel aus der Plastikflasche sind überall erhältlich und liefern die gewohnte Qualität. Wer sich auf die Suche nach Alternativen macht, wird schnell enttäuscht. Unverpackt-Läden gibt es nur in Städten. Und einige Öko-Spülmittel enttäuschen bei der Reinigungskraft. Plastik zu vermeiden hat leider seine Tücken. Da heißt es Kompromisse finden.

Spülmittel in Großpackungen

Wer viel Spülmittel verbraucht und dabei Plastik sparen möchte, kann sich online direkt einen Kanister davon bestellen. Vor dem Umstieg zur Großpackung sollte man jedoch sicher sein, dass man mit der Qualität wirklich glücklich wird. Bei Stiftung Warentest kamen die bekannten Öko-Spülmittel von Ecover und Frosch überraschend schlecht weg. Daher kauft man sich am besten erst eine kleine Flasche zum Testen.

Spülmittel ohne Plastik aus dem Unverpackt-Laden

Spülmittel ohne Plastik bekommt man in jedem Unverpackt-Laden. Dort kann man es sich einfach aus einem Kanister abfüllen. Der Nachteil: Nicht jeder wohnt in der Nähe eines Ladens. Wer größere Mengen braucht, etwa weil er keine Geschirrspülmaschine hat und von Hand spült, muss dann häufig umständlich nachkaufen. Die Lösung dafür kann eine größere Flasche mit Pumpaufsatz sein. Damit reicht der Vorrat länger.

In welche Pumpflasche fülle ich mein Spülmittel?

Ob der Kanister zuhause steht oder im Unverpackt-Laden, am Abfüllen kommt man nicht vorbei. Passende Pumpflaschen habe ich im Artikel Seifenspender ohne Plastik vorgestellt. Diese kann man natürlich auch für Spülmittel verwenden. Dank eines universellen Pumpkopfs, den man auch auf große Glasflaschen aufbringen kann, muss man sich seltener bevorraten.

Sind Flaschen aus pflanzlichem Plastik eine Lösung?

Wer trotzdem zur normalen Packungsgrößen tendiert oder schnell zu DM geht, lässt sich vielleicht von Marken wie Frosch locken. Diese werben mit recyceltem Plastik. Solche Gemische aus recyceltem Plastik und Plastik auf Pflanzenbasis sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch keine perfekte Lösung. Zwar wird kein neues Plastik auf Erdölbasis erzeugt. Die Flaschen sind dennoch nicht biologisch abbaubar und bleiben dem Planeten genauso erhalten wie herkömmliches Plastik.

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