Über diesen Blog

Plastik vermüllt unseren Planeten. Es schwimmt im Ozean und zirkuliert in Form von Mikroplastik durch unsere Blutbahnen. Es verändert unsere Hormone und die Luft, die wir atmen. Niemand kennt die Langzeitfolgen. Was früher nur von „Ökos“ mit Sorge beobachtet wurde, beschäftigt heute (endlich!) viele Menschen.

Zur ökologischen und gesundheitlichen Problematik, dem „Warum“ und „Weshalb“, gibt es bereits zahlreiche Anti-Plastik-Blogs. Diese Grundlagen will ich hier nicht wiederholen.

Plastik im Alltag zu ersetzen ist anstrengend

Dieser Blog dient dazu, Produkte des täglichen Lebens ohne Plastik vorzustellen, denn ich habe festgestellt: Nachdem man zu der Überzeugung gekommen ist, dass man sein Leben plastikfreier gestalten möchte, steht man vor der großen Frage, wo man damit anfangen soll.

Dabei entstehen jede Menge Frust und Ratlosigkeit. Nachhaltige Alternativen sind häufig teurer als billige Plastikprodukte. Oft verstecken sich Beschichtungen oder einzelne Plastik-Bestandteile in der „ach so nachhaltigen“ Entdeckung. Nicht jeder hat einen Unverpackt-Laden um die Ecke. Haut und Haare reagieren nicht immer begeistert, wenn bewährte Pflegeprodukte plötzlich ersetzt werden. Und für manche Dinge, wie den Laptop, mit dem ich diese Zeilen schreibe, gibt es überhaupt keine Alternative.

Es gibt so viel zu recherchieren und zu testen, denn Plastik findet sich in jedem Lebensbereich.

Die Mission: Einfacher plastikfreie Produkte finden

Mein Ziel ist es daher, für mehr Orientierung zu sorgen. Der Blog dreht sich ganz praktisch und konkret um plastikfreie Produkte. Themen wie Nachhaltigkeit, DIY, Zero Waste oder Vegan werden dabei zwar gestreift, stehen aber nicht im Fokus.

Zum Thema „Plastikfrei“ kam ich circa 2011, nachdem immer wieder von bedenklichen Weichmachern, insbesondere Bisphenol A, in den Nachrichten zu lesen war. Ich habe mein Leben nach und nach umgestellt, die Küche „entplastikt“ und bewusst Kleidung aus natürlichen Materialien gekauft. Dass es einmal Unverpackt-Läden geben oder die EU Plastik-Strohhalme verbieten würde, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Damals, noch als Studentin, habe ich jede einzelne Anschaffung überdenken müssen und gemerkt, wie anstrengend das ist. Auch wenn sich das Bewusstsein langsam wandelt und es heute mehr Auswahl gibt, ist es immer noch kompliziert genug, Plastik zu meiden. Das muss sich doch ändern lassen!

Mein erstes „bewusst plastikfrei“ gekauftes Produkt war übrigens ein Pfannenwender aus Edelstahl. Das war mir als Hobbyköchin besonders wichtig. Für manche beginnt die Reise im Badezimmer, andere ersetzen zuerst die Plastiktüte beim Einkauf. Jeder muss seinen persönlichen Weg finden, und ich hoffe, ich kann euch dabei helfen.

Viel Spaß beim Stöbern,

Eure Cornelia