Seifenschalen plastikfrei

Seifenschalen ohne Plastik

Badaccessoires

Wer feste Seife für Gesicht und Körper nutzt, kommt an Seifenschalen nicht vorbei. An Auswahl bei Seifenschalen ohne Plastik mangelt es nicht. Es gibt sie aus Keramik und Edelstahl sowie aus Naturmaterialien. Die verschiedenen Materialien bringen bestimmte Vor- und Nachteile mit. Im Artikel findest du außerdem plastikfreie Seifendosen für unterwegs und magnetische Seifenhalter für die Wand.

Seifenschalen aus Luffa

Starten wir mit dem Luffaschwamm. Luffa wird, wie nicht jeder weiß, aus der Luffagurke gewonnen und ist ein Naturprodukt. Der natürliche Schwamm hält die Seife trocken und kann als zusätzliche Unterlage für alle anderen Seifenschalen verwendet werden. Natürlich funktioniert es auch als einzelnes Seifenkissen. Wenn man die Seife in ein passendes Stück Luffa steckt, kann man der Haut direkt ein Peeling gönnen.

Der Nachteil von Luffa ist, dass das Material vergleichsweise leicht schimmelt. Ist dem so, kann man sich direkt ein neues Stück von der Luffagurke abschneiden und das alte kompostieren. Alternativ gibt es auch Seifenkissen aus Bioplastik. Diese sehen Luffa optisch ähnlich, sind jedoch beständiger.

Magnetische Seifenhalter

Ganz ohne Seifenschale geht es auch. Man drückt ein Stück Metall in die Seife und schon hält sie am Magnethalter. So bleibt sie trocken und hält länger. Dieser Trick war schon zu Großvaters Zeiten bekannt. Ein Kronkorken im Seifenstück tut es nämlich auch. Heute feiert der Magnetseifenhalter sein Comeback als die wahrscheinlich eleganteste Lösung für Minimalisten.

Seifendosen aus Flüssigholz oder Metall

Wer für Haut und Haar auf Seife umsteigt, benötigt eine Seifenschale für unterwegs. Dafür eignen sich kleine Lunchboxen perfekt. In Kombination mit etwas Luffa kann die Seife auch Nass in die Dose transportiert werden. Flüssigholz ist ebenfalls eine Alternative zu Plastik. Es wird aus dem Holzinhaltsstoff Lignin gewonnen und ist biologisch abbaubar. Die Seifendosen sind stabil und erinnern haptisch an eine Plastikdose.

Seifenschalen aus Keramik und Edelstahl

Diese Seifenschalen sind auf Dauer wahrscheinlich am beständigsten. Sie halten Nässe unbegrenzt aus und können auch mal im Geschirrspüler gereinigt werden. Auch wenn das Material nicht anfällig ist, sollte dennoch Dauernässe vermieden werden. Sonst können sich Keime in der Seife einnisten. Kluge Designerlösungen wie die von OBAstudios (Made in Germany) lassen das aber gar nicht erst zu.

Seifenschalen aus Stein

Bestimmte Steinarten eignen sich hervorragend als Seifenschalen. Die leicht poröse Struktur sorgt für ein schnelles Trocknen, ohne dass die Seife festklebt. Als Naturmaterial macht sich Stein hervorragend im Bad. Bruchfest ist er jedoch nicht.

Seifenschalen aus Holz, Bambus und Kokosschalen

Seifenschalen aus Naturmaterialien haben einen wohnlichen Charakter. Außerdem sind sie beständig und dürfen im Gegensatz zu Keramik auch mal ins Waschbecken fallen. Ihr einziger Nachteil besteht darin, dass insbesondere Holz auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Mischung aus Nässe und Seife trocknet Holz aus und sorgt für Abnutzungserscheinungen. Bambus erträgt Feuchtigkeit besser. Insgesamt ist die Lebensdauer anderer Materialien wie zum Beispiel Edelstahl dennoch deutlich höher.

Suchst du außerdem nach einem plastikfreien Seifenspender? Auch dazu findest du eine Auswahl auf dem Plastikfrei Blog.

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