Rasierhobel für Frauen

Rasierhobel für Frauen – Worauf achten beim Kauf?

Rasieren

Möglichst sanft und sicher – so lautet die Devise bei der Rasur, insbesondere wenn es um Frauen geht. Nach Jahren der Ladyshaver-Werbung trauen wir uns kaum an etwas anderes heran, als den Sicherheitsrasierer mit extra Vergitterung und Feuchtigkeitskissen. Damit auch ja nichts passiert!

Sich an einen Rasierhobel heranzuwagen, kostet also einiges an Überwindung. Deswegen erfährst du in diesem Artikel, worauf Frauen beim Kauf eines Rasierhobels achten sollten. Das ist selbstverständlich auch für männliche Leser interessant, denn im Umkehrschluss erfahrt ihr, welche Modelle für euch geeignet sind.

Warum braucht es andere Produkte für Frauen?

Auch wir Frauen möchten bei den Klingen sparen und uns umweltbewusst rasieren. Einfach dasselbe zu kaufen wie ein Mann, kann dabei allerdings nach hinten losgehen.

Männerhaut ist anders beschaffen als die von Frauen. Sie ist 0,2 Millimeter dicker und verfügt über mehr Kollagen, was zu höherer Robustheit führt – bei der Rasur ist das nicht ganz unwichtig. Außerdem unterscheiden sich die Rasierhobel in ihrer Bauart und bedienen damit unterschiedliche Bedürfnisse.

Offener vs. geschlossener Kamm

Als Kamm bezeichnet man grob gesagt die Stelle, an der die Rasierklinge mit der Haut in Berührung kommt. Die Faustregel: Offener Kamm für Männer, geschlossener Kamm für Frauen. Ausnahmen gibt es selbstverständlich immer. Wie der Name schon sagt, bringt ein offener Kamm die Klinge direkter mit der Haut in Kontakt. Das ist für die dickere männliche Haut meistens unproblematisch. Auch sind Barthaare in der Regel fester als die Körperbehaarung von Frauen.

Wenn sich ein Mann nur unregelmäßig rasiert oder viel Bartwuchs hat, ist der offene Kamm die bessere Lösung, während dieses Modell für die meisten Frauen zu aggressiv ist. Daher sollten Frauen zum sanfteren, geschlossenen Kamm greifen. Dasselbe gilt für Männer, die sich täglich rasieren.

Grifflänge

Beim Rasieren mit Rasierhobel sind der richtige Winkel und der richtige Druck auf der Haut entscheidend. Nur so lassen sich Schnitte vermeiden. Auch wenn ein Rasierhobel mit langem Griff erst einmal vertrauenserweckender wirkt, sollte man zum Einstieg dennoch einen mit eher kurzem Griff wählen.

Dahinter steckt die Hebelwirkung. Ein kurzer Griff lässt sich wesentlich leichter kontollieren. Je länger, desto schwerer ist es, alles gleichzeitig richtig zu machen. Wenn man den Dreh raus hat, kann man natürlich auf ein längeres Modell umsatteln.

Position der Klinge

Rasierhobel unterscheiden sich durch ihre Bauart, das haben wir bereits geklärt. Weitere Unterschiede bestehen darin, wie die Klinge eingespannt wird, in welchem Winkel sowie in welcher Länge sie aus dem Rasierhobel herausschaut. Hier würde ich mich an den Erfahrungswerten anderer Nutzer orientieren. Als Anfänger kann man kaum einschätzen, welche Spezifikationen als „aggressiv“ gelten. Deswegen würde ich mich nach „sanften“ Modellen umschauen, etwa dem 23C von Merkur.

Rasierhobel – auch für die Intimrasur?

Das ist die wahrscheinlich am häufigsten gestellte Frage, wenn es um Rasierhobel für Frauen geht. Prinzipiell sind Rasierhobel für jede Körperpartie geeignet. Jedoch sollte man erst über ein wenig Erfahrung bezüglich des richtigen Drucks und des Winkels verfügen, bevor man in der „Bikinizone“ zur Tat schreitet.

Auch sollte man darauf achten, den Rasierhobel nur in Kombination mit einer guten Rasierseife zu verwenden. Wird das alles beachtet, hält sich das Risiko in Grenzen. Wer sich unsicher fühlt, geht langsam vor.

Mein Rasierhobel: Der Klassische von Mühle

Als ich mir meinen Rasierhobel gekauft habe, ging einiges an Recherche voraus. Die Ergebnisse wollte ich mit diesem Artikel teilen. Mein Rasierhobel stammt von Mühle. Er gilt als gutes Einsteigermodell und ist „Made in Germany“. Ich habe ihn ausgewählt, da er über einen geschlossenen Kamm verfügt und einen recht kurzen Griff hat. Auch gilt er als sanft. Bisher kann ich mich nicht beklagen, er tut was er soll und wertet nebenbei mein Badezimmer optisch auf. Ich trauere meinem Systemrasierer jedenfalls nicht hinterher.

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