Katzenstreu plastikfrei

Katzenstreu ohne Plastik

Haushalt

Haustiere gehören zur Familie und natürlich will man auch hier Plastik sparen. Es gibt eine große Auswahl von Katzenstreu ohne Plastik, denn es ist oft in Papier verpackt. Allerdings ist nicht jede Sorte auch nachhaltig. In diesem Artikel erfährst du, warum du Alternativen zu mineralischem Katzenstreu testen solltest und welche Vor- und Nachteile diese mitbringen. Jetzt müssen nur noch die Katzen überzeugt werden.

Katzenstreu aus Bentonit verursacht Restmüll

Mineralisches Katzenstreu aus der Papiertüte ist zwar plastikfrei, umweltfreundlich ist es jedoch nicht. Schließlich ist Bentonit ein Gestein, das erst gefördert und dann (unter anderem) zu Katzenstreu verarbeitet wird. Weit reisen muss es dafür nicht, denn in Bayern gibt es regionale Bentonitvorkommen.

Biologisch abbaubar ist mineralisches Katzenstreu nicht und gehört daher stets in die Tonne. Dieser Restmüll lässt sich mit alternativem Katzenstreu massiv reduzieren. Aus diesem Grund ist es den Versuch wert, auf ein Katzenstreu umsteigen, das ohne Plastik auskommt und weniger Restmüll produziert.

Biologisch abbaubares Katzenstreu darf in die Toilette

Holzstreu und Katzenstreu aus Mais sind nicht nur besser für die Umwelt. Es lohnt sich auch aus praktischen Gründen: Es kann im Gegensatz zu mineralischem Katzenstreu in der Toilette entsorgt werden. Wenn die Katzentoilette sowieso im Bad steht, ist sie also im Handumdrehen gereinigt.

Auch in Sachen Geruchsvermeidung steht ökologisches Katzenstreu herkömmlichem Streu in nichts nach. Das Öko-Katzenstreu muss nur alle paar Wochen komplett ausgetauscht werden. Dazwischen reicht es aus, die durch Feuchtigkeit entstandenen Klumpen zu entsorgen und die Box wieder aufzufüllen.

Katzenstreu auf Holzbasis

Es muss nicht immer Bentonit sein: Kommt rohes Holz mit Feuchtigkeit in Berührung, quillt es ebenso zuverlässig auf. Das gilt ganz besonders für unbehandelte Holzspäne. Die Saugkraft von Katzenstreu auf Holzbasis übertrifft die von Bentonit sogar noch. Die unbehandelten Holzreste sind unbedenklich für Haustiere.

Der Weisheit letzter Schluss ist Holzstreu dennoch nicht. Auch Holz ist eine Ressource, die es aufwendig zu gewinnen gilt. Allerdings werden natürlich keine Bäume allein für Katzenstreu gefällt. Es ist vielmehr ein Nebenprodukt der Holzindustrie, das hier verwertet wird.

Katzenstreu auf Maisbasis

Eine gute Lösung ist Katzenstreu auf Maisbasis. Mais wächst wesentlich schneller als Holz. Auch ist diese Variante besonders leicht. Der Transport einer Vorratspackung ist also kein Thema. Katzenstreu aus Mais riecht leicht nach Popcorn. Manche Tiere fressen es sogar. Gesundheitlich bedenklich ist das allerdings nicht.

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