Gesichtscreme plastikfrei

Gesichtscreme ohne Plastik und Mikroplastik

Hautpflege

An einer guten Gesichtscreme ohne Plastik und Mikroplastik kommt man nicht vorbei. Die meisten Menschen leiden spätestens im Winter unter trockener Haut. Auch über das Jahr hinweg haben viele mit Hautproblemen wie Akne oder Mischhaut zu kämpfen. Mit dem Alter fällt es der Haut generell schwerer, Feuchtigkeit zu halten. Spätestens dann gehört eine gute Creme in jedes Badezimmer.

Gesichtscreme kommt leider nur selten ganz ohne Plastikverpackung aus. Die meisten Glastiegel haben einen Kunststoffdeckel. Die einzigen Ausnahmen bilden Metalldosen und Öle mit Metall- oder Holzverschluss. Damit für jeden Hauttyp etwas dabei ist, befinden sich auch plastikarme Produkte in diesem Artikel.

Bio-Gesichtscreme für trockene und sensible Haut

Die meisten hier gezeigten Gesichtscremes eignen sich für normale Haut, die im Winter zu Trockenheit neigt und eine fetthaltigere Pflege benötigt. Beispielsweise die Cremes von lavera und Martina Gebhardt. Die Burt’s Bees Tageslotion kann auch bei Mischhaut verwendet werden. Die Gesichtscreme von Greendoor soll sogar für absolut jeden geeignet sein: Für trockene, sensible, reife Haut sowie normale Haut und Mischhaut.

Hautkrankheiten wie Schuppenflechte neigen in der kalten Jahreszeit dazu, stärker zu werden. Für besonders empfindliche und extrem trockene Haut eignen sich die Gesichtscremes von Dr. Scheller und Fysio.

Anti Aging Gesichtscreme

Reife Haut neigt das ganze Jahr über zu Trockenheit und einem unangenehmen Spannungsgefühl. Anti-Aging-Cremes helfen der Haut dabei, Feuchtigkeit besser zu speichern. Aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften bildet Arganöl die Basis zahlreicher Naturkosmetik-Produkte für reife Haut: Alle hier verlinkten Produkte von lavera, Bio-Végane Skinfood und Natyr enthalten Arganöl. Dank der Kombination mit antibakteriell wirkender Aloe Vera eignet sich die Gesichtscreme von Jungglück ganz besonders für unreine Haut.

Gesichtscreme für Männer

Auch Männerhaut will gut gecremt sein. Die Greendoor Tagescreme pflegt das Gesicht, speziell auch nach der Rasur. Die Gesichtsmilch von Dr. Hauschka eignet sich für trockene Haut bei Mann und Frau, während sich die Green Keratin Tag- und Nachtcreme auf Hanfbasis an reife Hauttypen richtet.

Gesichtsöle für die plastikfreie Hautpflege

Eine Alternative zu Gesichtscreme sind Gesichtsöle. Im Ayurveda ist die heilende Wirkung des Öls seit Jahrtausenden bekannt – auch für die plastikfreie Zahnpflege. Am besten wirkt das Öl, wenn es nach einer warmen Dusche aufgetragen wird.

Entgegen seines Rufs ist Öl sehr wohl für fettige Haut oder Mischhaut geeignet. Schließlich fettet nicht jede Ölsorte nach. Einige Öle verfügen über entzündungshemmende Eigenschaften und eignen sich sogar explizit für unreine oder sensible Haut.

Für jedes Hautproblem das richtige Bio-Öl

Die natürlichste Hautpflege sind reine Öle und Fette. Vom Kokosöl über Olivenöl bis Sheabutter sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Was man innerlich anwenden kann, kann man auch äußerlich anwenden und umgekehrt. Man muss nur darauf achten, dass man die gekaufte Menge aufbraucht, bevor sie schlecht wird. Öle für besonders empfindliche Haut stelle ich gerne kurz vor:

  • Arganöl: Für trockene und anspruchsvolle Haut, kann durch entzündungshemmende Eigenschaften auch für fettige oder unreine Haut verwendet werden. Auch für die Haare
  • Aloe Vera Öl: Antibakteriell, entzündungshemmend, gegen Sonnenbrand, auch für die Haare oder als Bartöl.
  • Hagebuttenöl/Wildrosenöl: Gut bei entzündeter, sensibler und unreiner Haut. Wirkt auch gegen Aknenarben und Dehnungsstreifen. Nicht fettend.
  • Mandelöl: Für empfindliche, sensible Haut. Auch für Babys oder zum Abschminken geeignet.
  • Scharzkümmelöl: Für trockene, reife Haut, aber auch für Haare und Nägel.

Naturkosmetik: Aufgepasst bei der Hygiene

Alle hier vorgestellten Gesichtscremes sind frei von Mikroplastik, die meisten sind außerdem vegan. Sie enthalten kein Palmöl und fast ausschließlich natürliche Bestandteile. Leider bedeutet das auch, dass man mit der Hygiene etwas genauer aufpassen sollte. Insbesondere Cremes in Glastiegeln können Herde für Keime werden, da die Finger zum Auftragen genutzt werden. Also bitte immer erst die Hände waschen!

Eine hygenische Alternative sind Produkte mit Pumpkopf oder Pipette. Mit einer Pipette lässt sich die Menge besonders gut dosieren – was insbesondere bei reichhaltigen Ölen helfen kann, die richtige Menge zu finden. Sonst verstopfen die Poren doch noch. Auch der Geldbeutel wird von der sparsamen Dosierung geschont. Außerdem sollten Bio-Cremes und Öle schnell aufgebraucht werden, damit sie nicht ranzig werden.

Nicht immer ist Naturkosmetik die beste Lösung

Plastikfreie Naturkosmetik ist toll für die Umwelt und die Haut? Meistens. Hierbei sei jedoch gesagt, dass Allergien genauso bei Naturprodukten auftreten können. Beispielsweise kann Teebaumöl, das häufig bei Problemhaut empfohlen wird, allergische Reaktionen hervorrufen. Wer unter starken Hautproblemen leidet, sollte immer zuerst zum Hautarzt gehen und medizinische Hautpflege verwenden. Da muss man beim Plastikvermeiden auch mal ein Auge zudrücken.

Teile diesen Artikel
Tagged

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.